OFFKINO KLAPPE DIE ZWEITE

KINOPROGRAMM 21.11. - 22.11.17

-

Di

21. 11.

18:15 Paris kann warten
20:30 Monsieur Pierre geht online
 

Mi

22. 11.

15:30 Western
18:15 Django - Ein Leben für die Musik
20:30 Paris kann warten
 
 

KINOPROGRAMM 23.11. - 29.11.17

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Do

23. 11.

18:15 Paris kann warten
20:30 Django - Ein Leben für die Musik
 

Fr

24. 11.

18:15 Monsieur Pierre geht online
20:30 Weit - die Geschichte von einem Weg um die Welt
 

Sa

25. 11.

15:30 Weit - die Geschichte von einem Weg um die Welt
18:15 Western
20:30 Paris kann warten
 

So

26. 11.

15:30 Monsieur Pierre geht online
17:45 Paris kann warten
19:45 Django - Ein Leben für die Musik

 

 

MONTAG & DIENSTAG SIND UNSERE RUHETAGE!
 

Mi

29. 11.

18:15 Western
20:30 Monsieur Pierre geht online
   
 

 

 

DIE FILME:

PARIS KANN WARTEN

USA/FRANKREICH 2017
Regie:  Eleanor Coppola

Darsteller: Diane Lane, Alec Baldwin

92 Minuten

Eigentlich wollten sich der vielbeschäftigte Hollywood-Produzent Michael Lockwood (Alec Baldwin) und seine Frau Anne (Diane Lane) ein paar gemeinsame freie Tage im Süden Frankreichs gönnen. Doch dann muss Michael dringend geschäftlich von Cannes nach Budapest reisen. Anne kann ihn nicht begleiten und findet sich unverhofft im Cabrio von Michaels französischem Geschäftspartner Jacques (Arnaud Viard) wieder. Bald schon muss sie sich eingestehen, dass sie es genießt, wenn Jacques sie an die denkbar schönsten Orte der Welt führt und versucht, sie mittels feinster kulinarischer Köstlichkeiten zu verführen. Aus dem kurzen Trip werden schließlich zwei ganze Tage, in denen sich die beiden immer näher kommen...

Mit PARIS KANN WARTEN liefert Eleanor Coppola, Ehefrau von Regielegende Francis Ford Coppola und Mutter von Indie-Ikone Sofia Coppola, ihr luftig-leichtes Spielfilmdebüt ab. Das verlockend schöne und wunderbar unterhaltsame Roadmovie erzählt von einer magischen Zufallsbegegnung und zelebriert auf unnachahmliche Weise das Savoir-vivre. Jede Menge Leckerbissen, die nicht nur den Gaumen, sondern auch Herz und Sinne betören, inklusive!

DJANGO - EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK

Frankreich 2017
Regie:  Etienne Comar

Darsteller: Reda Kateb, Cécile de France, Bea Palya, Bimbam Merstein, Gabriel Mireté

117 Minuten

 

Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

WESTERN

Deutschland 2017
Regie:  Valeska Grisebach

Mit Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letifov, Veneta Frangipova, Viara Borisova

119 Minuten

 

In einer abgelegenen Gegend Bulgariens sollen deutsche Bauarbeiter einen Staudamm errichten. Sie benehmen sich dabei so poltrig wie Cowboys, die Land in Besitz nehmen.

Faszinierend zu sehen, wie Valeska Grisebach die Muster des Western nutzt, um vom Clash der Kulturen zu erzählen, mit allem was dazu gehört:  Pferdeklau, geheimnisvolle Frau mit Vergangenheit, Saloon, ungehobelte Raubeine -  erfüllt aber von einem aufrichtigen, fast dokumentarischen Realismus.

Der schönste Männerfilm des Jahres!!

 

 

WEIT - DIE GESCHICHTE VON EINEM WEG UM DIE WELT

Deutschland 2017
Regie: Patrick Allgaier & Gwendolin Weisser
Filmlänge: 120 Minuten

 

Zu zweit zogen Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika.

Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet.

„Während wieder Zäune gezogen und sogar über Mauern diskutiert wird, machen Gwen Weisser und Patrick Allgaier vor, wie spielerisch leicht sich kulturelle Grenzen überwinden lassen, wenn man bereit dazu ist. Der richtige Film zur richtigen Zeit. Eine Hommage an die Menschheit.“
Florian Kech, Badische Zeitung

„Die Geschichte ihrer Reise ist wohltuend, sie macht gute Laune. Vor allem aber macht sie Hoffnung. Es ist in dieser Zeit genau die richtige Antwort auf Misstrauen, Angst und Fremdenhass.“

 

MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE

Deutschland, Frankreich, Belgien 2017
Regie: Stéphane Robelin

Darsteller: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette, Stéphanie Crayencour, Stéphane Bissot
Filmlänge: 99 Minuten

 

Pierre ist Witwer, Griesgram und hasst Veränderungen aller Art. Tagein, tagaus schwelgt er in Erinnerungen an die gute alte Zeit und züchtet seltene Schimmelkulturen im Kühlschrank. Um den alten Herrn zurück ins Leben zu schubsen, verkuppelt seine Tochter Sylvie ihn mit Alex, einem erfolglosen Schriftsteller und Freund ihrer Tochter. Alex soll Pierre mit der fabelhaften Welt des Internets vertraut machen. Das ungewohnte Lernduo tut sich mächtig schwer, bis Pierre ausgerechnet über ein Datingportal stolpert. Dank der beruhigenden Anonymität des Internets entdeckt sich Pierre als Verführer und verabredet sich mit der jungen Flora ...

Französisches Kino vom Feinsten gelingt dem Regisseur des Kinohits „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie. In der Hauptrolle flunkert sich der unverbesserliche Pierre Richard als hinreißender Charmeur und Cyrano der Datingcommunity durch halb Europa. Haarscharf geschliffene Dialoge, die große Lachlust verbreiten, und ein wunderbares Ensemble, dem der Spaß anzusehen ist, sorgen für eine herrlich neuzeitliche Komödie der Irrungen.

 

ARCHIV

MORGENRÖTE IM AUFGANG -

HOMMAGE Á JACOB BÖHME

Deutschland 2015
von
Max Hopp, Ronald Steckel

81 Minuten

 

Kaum eine Figur steht so singulär zwischen den Epochen wie der große »Ungleichzeitige« Jacob Böhme (1575-1624). Während Galilei, Francis Bacon und Descartes die modernen Naturwissenschaften und den Rationalismus begründeten, schuf der Schuhmacher aus Görlitz trotz Schreibverbot und Verfolgung als Ketzer die bedeutendsten Schriften der deutschen Mystik. Seine visionäre christliche Theosophie beeinflusste die Philosophen des Deutschen Idealismus sowie Romantiker wie Novalis und fasziniert bis heute.

Hermann Hesse schrieb über Böhme, die Lektüre seiner Texte erfordere »ein vorübergehendes Leerwerden , eine völlig freie Aufmerksamkeit und Seelenstille«. Der Aufgabe, diese Haltung zu erzeugen, stellt sich das Team um Ronald Steckel in diesem einzigartigen Film, in dem die Ideen und die bildgewaltige Sprache des »ersten deutschen Philosophen« (Hegel) die Hauptrolle spielen.

Ein Filmereignis!

Dieser Film läuft bei uns am Freitag, 17. 11. , um 20:30

Die Regisseure sind anwesend!

 

 

ON THE MILKY ROAD

Serbien, USA, Großbritannien 2016
Regie: Emir Kusturica
Filmlänge: 125 Minuten

 

Milchmann Kosta (Emir Kusturica) passiert Tag für Tag auf seinem Esel die Frontlinie des Bürgerkriegs. Begleitet von seinem Freund, einem Wanderfalken, transportiert er gelassen seine Milchkanister – mit einem Regenschirm als Schutz vor dem Kugelhagel. Die schöne wie gelenkige Milena (Sloboda Mićalović) hat Kosta als Bräutigam erwählt und ist zwischen ihren Turnübungen zu Musik von Irene Cara emsig mit den Vorbereitungen für die Hochzeit beschäftigt. Diese soll als Doppelhochzeit stattfinden, denn für ihren Bruder Žaga (Predrag Manojlović) – ein aus Afghanistan einäugig zurückgekehrter Kriegsheld – wurde eine geheimnisvolle Italienerin (Monica Bellucci) als Braut besorgt. Als Kosta die Zukünftige seines Schwagers in spe zum ersten Mal sieht, verliebt er sich Hals über Kopf.

Basierend auf „drei wahren Geschichten und jeder Menge Fantasie“ erzählt Emir Kusturica (SCHWARZE KATZE, WEISSER KATER) in opulenten Bildern und natürlich mit viel Musik ein wahnwitziges Märchen vom Ausbruch zweier Liebenden. Die Hauptrolle an der Seite der wie immer umwerfenden Monica Bellucci spielt Kusturica gleich selbst. Zwischen burlesken Gestalten und rauschenden Festen im Balkan-Beat findet Kusturica mit Karacho zu alter Form zurück.

 

 

Meinhard Neumann in der KLAPPE!

EIN SACK VOLL MURMELN

 

Frankreich, Kanada, Tschechien 2017
Regie: Christian Duguay
Darsteller: Dorian Le Clech, Batyste Fleurial Palmieri, Patrick Bruel, Elsa Zylberstein, Christian Clavier, Bernard Campan, Kev Adams

113 Minuten

 

Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Doch dank ihres Mutes und Einfallsreichtums schaffen sie es immer wieder, den Besatzern zu entkommen. Wird es ihnen gelingen, ihre Familie in Freiheit wiederzusehen?

Die berührende Verfilmung des auf der Lebensgeschichte von Joseph Joffo basierenden Bestsellers erzählt in großen Bildern von zwei Brüdern, die auf ihrem Weg in die Freiheit allen Widerständen trotzen. Der Film besticht vor allem durch die herausragende Leistung der Schauspieler, allen voran der beiden jungen Hauptdarsteller Dorian Le Clech und Batyste Fleurial Palmieri, die sich neben renommierten Kollegen wie Patrick Bruel (DER VORNAME) und Christian Clavier (MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER) nicht zu verstecken brauchen.

Der actionreiche Abenteuerfilm ist ein Appell an die Humanität und an die Familie - ein richtig guter Kinotipp für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene!

 
 

KEDI - VON KATZEN UND MENSCHEN

Türkei, USA 2016
Regie: Ceyda Torun
Filmlänge: 79 Minuten

 

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen.

Kino aus Katzenperspektive: In wunderschönen, berührenden Bildern erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben dieser gleichsam anmutigen wie rätselhaften Tiere und ihr außergewöhnliches Verhältnis zu den Menschen. In den USA gelang dem Dokumentarfilm innerhalb kürzester Zeit ein überraschender Box-Office-Erfolg.

 

BERLIN REBEL HIGHSCHOOL

Deutschland 2017
Regie: Alexander Kleider
Filmlänge: 92 Minuten

 


Der Filmemacher Alexander Kleider hat einen wilden Haufen von Berliner Underdogs auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und auch die LehrerInnen portraitiert, denen nicht nur an der Lehre, sondern an der Neugier der SchülerInnen viel gelegen ist. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt. Was oft als Leistungsdruck verdammt wird, definieren die SchülerInnen kurzerhand um. Sie sind unbelehrbar und dabei extrem neugierig, sie sind eigen- und doch auch lernwillig. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL zeigt mit viel Begeisterung, Sensibilität und Kraft, wie viel gemeinsame Zukunft in dieser Kombination stecken kann.

DIESER FILM LÄUFT AM 20. 10. 2017 um 20:30 Uhr IM RAHMEN DER VERANSTALTUNG

                      LERNEN FÜR MORGEN

DER EINTRITT IST FREI, BITTE RESERVIEREN!

IM ANSCHLUSS FINDET EIN FILMGESPRÄCH STATT.

 

 

THE PARTY

 

GB 2017
Regie: Sally Potter
Darsteller: Patricia Clarkson, Bruno Ganz, Cherry Jones, Emily Mortimer, Cillian Murphy, Kristen Scott Thomas, Timothy Spall

71 Minuten

 

Um ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett zu feiern, lädt die ehrgeizige Politikerin Janet enge Freunde und Mitstreiter in ihr Londoner Stadthaus. Als ihr Ehemann Bill mit einem brisanten Geständnis herausplatzt, nimmt die Party eine überraschende Wendung. Plötzlich offenbaren auch die anderen Gäste lang gehütete Geheimnisse, woraufhin Beziehungen, Freundschaften, politische Überzeugungen und Lebensentwürfe in Frage gestellt werden. Innerhalb kürzester Zeit kippt die kultivierte Atmosphäre in ein emotionales Chaos aus gegenseitigen Anschuldigungen. Während im Ofen die Häppchen verbrennen, fliegen im Wohnzimmer die Fetzen wie die Whiskeygläser und die Party steuert unaufhaltsam auf den großen

Knall zu.  

Mit sichtlichem Vergnügen sprengt Sally Potter in ihrer temporeichen Komödie eine linksliberale Partygesellschaft und beweist, dass die Wahrheit immer noch die größte Explosionskraft besitzt. Stilsicher inszeniert sie ihren brillant aufspielenden All-Star-Cast, der sich ein bissiges Wortgefecht nach dem nächsten liefert und dabei die Londoner Upper Class, Post-Post-Feministinnen und alteingesessene Linksintellektuelle genüsslich aufs Korn nimmt.

JACQUES - Entdecker der Ozeane

FRANKEICH 2016

Regie: Jérôme Salle

Darsteller: Lambert Wilson, Pierre Niney, Audrey Tautou, Benjamin Lavernhe, Laurent Lucas, Vincent Heneine

122  Min.

 

 


Frankreich, 1949: Jacques Cousteau (Lambert Wilson) lebt mit seiner Frau Simone (Audrey Tautou) und den beiden Söhnen in einem paradiesischen Haus am Mittelmeer. Er und Simone träumen vom Abenteuer und der Ferne. Gemeinsam bricht das Paar an Bord der Calypso zu einer Expedition der Ozeane auf und lässt die Kinder im Internat zurück. Als der erwachsene Philippe nach Jahren zu seinen Eltern auf das Schiff zurückkehrt, erkennt er seinen Vater kaum wieder: Aus dem einstigen Pionier Jacques ist ein globaler Filmstar und Frauenheld geworden, der bereit ist, für ein perfektes Bild alles zu opfern.

Philippe dagegen hat erkannt, dass die Meere durch die Menschen zerstört werden. Er sieht es in der Verantwortung der Familie Cousteau, die Lebensvielfalt der Ozeane zu schützen. Auf ihrem größten gemeinsamen Abenteuer, einer gefährlichen Expedition zur Antarktis, finden Vater und Sohn wieder zueinander. Doch dann schlägt das Schicksal zu … Ein bildgewaltiges Epos, das erst auf der Kinoleinwand seine volle Magie entfaltet!

Kaum ein Name ist so mit der Entdeckung der Meere verbunden wie der von Jacques Yves Cousteau. Er war an der Entwicklung der „Aqualunge“ beteiligt, die es Tauchern ermöglichte, in noch bisher unentdeckte Teile des Ozeans vorzubringen, und zeigte die dort neu entdeckten Welten in seinen Filmen und Serien einem globalen Publikum. Cousteau war Pionier, Entdecker, Filmemacher, Fotograf, Buchautor, Geschäftsmann und Wissenschaftler.  Seine Crew, die Calypso und nicht zuletzt die rote Mütze sind auch heute noch weltweit berühmt.

Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Brasilien, Südafrika, Kroatien und – zum ersten Mal für einen Spielfilm überhaupt – in der Antarktis.

 

 

 

La La Land

USA 2016

Regie: Chazelle Damien

Darsteller:  Ryan Gosling, Emma Stone, John Legend, J.K. Simmons, Finn Wittrock

127  Min.

 

In der mit 6 Oscars ausgezeichneten Neuerfindung des Musicals, berühren Ryan Gosling und Emma Stone mit selbst performten Songs und mitreißenden Tanznummern in einer traumhaft inszenierten Liebesgeschichte.

Die junge Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) haben beide den Traum, es in Los Angeles zu schaffen, auch wenn sie sich bis dahin mit miesen Nebenjobs durchschlagen müssen. Doch auf dem Weg zum Erfolg muss das ambitionierte Paar Entscheidungen treffen, die ihre junge Liebe gefährden.

Mit seinem zweiten Kinofilm gelang dem Regie-Wunderkind Damien Chazelle („Whiplash“) eine bezaubernde Liebeserklärung an das Leben und an Los Angeles, die Stadt der Träume, für die er als Bester Regisseur u.a. mit einem Golden Globe, BAFTA, DGA Award und mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. LA LA LAND führt eines der schönsten Leinwand-Paare nach „Crazy, Stupid, Love“ wieder zueinander: Ryan Gosling („Drive“; Oscar-Nominierungen für „Half Nelson“ und LA LA LAND) und Oscar-Gewinnerin Emma Stone („Birdman“; „The Amazing Spider-Man 2“) berühren mit selbst performten Songs und hinreißenden Tanznummern: Großes, musikalisches Gefühlskino!

 

Ich. Du. Inklusion

Deutschland 2017

Regie: Thomas Binn

95  Min.

 

Inklusion - ein viel diskutierter Begriff.

Ihr oberstes Ziel: Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilnehmen. In Deutschland ist das Thema spätestens 2014 im schulischen Bereich angekommen. Seitdem werden an immer mehr Schulen, gesunde und unterstützungsbedürftige Kinder gemeinsam unterrichtet. Allumfassend und detailliert zeigt Thomas Binn in seiner Langzeit-Doku „Ich. Du. Inklusion.“ den Alltag an einer inklusiven Schule und die Probleme, mit denen die Involvierten zu kämpfen haben. Ein wichtiger Film, der für viele Unbeteiligte Licht ins Dunkel bringt und mit gefährlichem Halbwissen aufräumt.

 

PERSONAL SHOPPER

FRANKEICH 2015

Regie: Olivier Assayas

Darsteller: Kristen Stewart, Lars Eidinger, Nora von Waldstätten, Anders Danielsen Lie, Sigrid Bouaziz, Benjamin Biolay

105  Min.

 

Die Amerikanerin Maureen arbeitet in Paris als persönliche Einkäuferin für Stars und Sternchen. Doch eigentlich begreift sie sich als Medium, das mit Toten in Kontakt treten kann. Seit Wochen wartet sie auf ein Zeichen ihres verstorbenen Zwillingsbruders Lewis. Plötzlich bekommt sie geheimnisvolle Nachrichten von einer unbekannten Nummer. Ist es ihr Bruder, der aus dem Jenseits Kontakt zu ihr aufnimmt? Oder nur der sehr lebendige Geliebte ihrer Chefin, der es auf sie abgesehen hat?

Kristen Stewart stellt ihr Können erneut unter Beweis, wenn sie als Maureen inmitten der oberflächlichen Flüchtigkeiten einer modernen Welt voller Glamour auf der Suche nach Spiritualität und Wahrheit ist. In den Nebenrollen glänzen Lars Eidinger, Nora von Waldstätten und Sigrid Bouaziz. PERSONAL SHOPPER ist ein komplexer Genre-Hybrid, der raffiniert Aspekte von Geisterfilm und Psychothriller verbindet. Regisseur Olivier Assayas wurde dafür bei den Filmfestspielen von Cannes 2016 mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet.

 

DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG

Finnland 2017

Regie: Aki Kaurismäki

Darsteller: Kati Outinen, Ville Virtanen, Tommi Korpela, Nuppu Koivu, Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Jörn Donner, Timo Torikka

98  Minuten

 

Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf, profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler und kauft von dem Gewinn ein Restaurant.

Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Das Thema der neuen Tragikomödie von Aki Kaurismäki ist zwar zeitgemäß, seine Handschrift kommt aber so altmodisch wie immer daher. Stilistisch bleibt alles wie gehabt: Die Autos sind alt, die Requisiten ebenfalls, gepokert wird im Hinterzimmer. Die Musik kommentiert die oft verknappt ausgeführte Handlung, die teils sehr komischen Pointen sitzen bündig, und manchmal bleibt Platz für Slapstick.

Hier geht es zu der sehr schönen Homepage des Films:

www.Die-andere-Seite-der-Hoffnung.de
 

 

 

SAINT AMOUR - DREI GUTE JAHRGÄNGE

FRANKEICH/BELGIEN 2016

Regie: Benoit Delépine & Gustave Kervern

Darsteller: Gérard Depardieu, Benoit Poelvoorde, Vincent Lacoste, Céline Sallette, Michel Houellebecq, Chiara Mastroianni

101  Min.

 

Mit SAINT AMOUR - DREI GUTE JAHRGÄNGE bringt das Regie-Duo Gustave Kervern und Benoit Delépine zwei der ganz großen Schauspieler des französischen Kinos erneut gemeinsam auf die Leinwand: Gérard Depardieu und Benoit Poelvoorde. Hinreißend komisch erzählen die beiden Regisseure in ihrer siebten gemeinsamen Regiearbeit von den Höhen und Tiefen einer Vater-Sohn-Beziehung, den Irrwegen, Sackgassen und überraschenden Abzweigungen familiärer Liebe. Bei ihrer ebenso kurz entschlossenen wie turbulenten Fahrt von Paris ins Beaujolais laufen Dépardieu und Poelvoorde zu Höchstform auf, sind so eigenwillig-großartige Schauspieler, so unbeholfen, zärtlich und rau, dass man sofort mit ihnen um die Wette trinken möchte ...

 

 

DER TRAUMHAFTE WEG

Deutschland 2016

Regie: Angela Schanelec

Darsteller: Miriam Jakob, Thorbjörn Björnsson, Maren Eggert, Phil Hayes, Anaïa Zapp, Alan Williams, Petra Trenkel, Benjamin Hassmann, Michel Drobnik

86  Minuten

 

Griechenland 1984. Kenneth, ein englischer Musiker und Theres, eine junge Deutsche, singen auf der Straße, um sich ihre Ferien zu finanzieren. Sie lieben sich. Als Kenneth die Nachricht erhält, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er überstürzt nach Hause und lässt Theres zurück. Ihm wird bewusst, wie sehr er sie braucht, aber sein Versuch, sie erneut zu gewinnen, scheitert.

30 Jahre später, in Berlin. Ariane, eine 40jährige Fernsehschauspielerin, löst sich in einer Krise von ihrem Mann, einem erfolgreichen Anthropologen. Er zieht in ein Appartement am Hauptbahnhof. Von seinem Fenster sieht er einen Obdachlosen. Es ist Kenneth, der nicht weiss, dass auch Theres inzwischen in Berlin lebt.

»Ein wundervoll eigensinniger, elliptischer Film mit einem eigenen, trancehaften Rhythmus … Der traumhafte Weg trifft einen wie ein glorioser existentieller Faustschlag.« FOURTHREEFILM.COM

 

 

NERUDA

Chile / Argentinien / Frankreich / Spanien 2014

Regie: Pablo Larraín

Darsteller: Gael García Bernal, Luis Gnecco, Mercedes Moran, Alfredo Castro, Pablo Derqui

108  Minuten

 

Der chilenische Ausnahmeregisseur Pablo Larraín hat nach dem Oscar-nominierten ¡NO! und EL CLUB (Großer Preis der Jury – Berlinale) einen meisterhaften Film fast im Stil des klassischen Studiokinos geschaffen, spannend und bewegend, voller Poesie und lakonischen Humors, in betörenden Bildern und mit herausragenden Darstellern.

 

1948. In einer flammenden Rede vor dem Kongress bezichtigt Senator Pablo Neruda, berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung Präsident Videlas des Verrats – und wird umgehend seines Amtes enthoben. Der Kalte Krieg ist in Chile angekommen. Neruda entzieht sich seiner Verhaftung und taucht ab. Mitten in der Arbeit an seiner epochalen Gedichtsammlung „Canto General“ versucht er, mit seiner Frau Delia del Carril das Land auf geheimen Wegen zu verlassen.

Verfolgt vom melancholischen Polizisten Peluchoneau, beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, dem Neruda zwischen Poesie und Legendenbildung einen ganz eigenen Reiz abgewinnt. Immer wieder legt er selbst Spuren, um seinem hartnäckigen Verfolger im letzten Moment zu entkommen. Bald dringt die Geschichte vom Dichter auf der Flucht nach Europa, Künstler wie Pablo Picasso setzen sich für seine Freiheit ein. Die seltsame Jagd führt die Kontrahenten derweil in immer abgelegenere Gegenden. In der imposanten Bergwelt der chilenischen Kordilleren macht sich Neruda schließlich daran, das letzte Kapitel des Duells mit Peluchoneau in Szene zu setzen...

 

Ü100

 

Mutig. Witzig. Weise. Und über 100 Jahre alt.

 

Deutschland 2016

Regie:  Dagmar Wagner

83 Minuten

 

Ein Film, der Mut zum Altern schenkt!"

"Der Film ist humorvoll, er berührt und er wirft einen einfühlsam-positiven Blick auf das Altwerden ..."

Süddeutsche Zeitung

 

Dank des modernen Lebenswandels wird unsere Gesellschaft immer älter. Einige werden sogar über 100 Jahre alt. Der Dokumentarfilm „Ü100“ gibt einen Einblick in den Alltag von diesen Menschen und wie sie im hohen Alter mit dem Leben umgehen. Hohes Alter, so scheint es, macht uns gelassen.“

ZDF heute journal (Beitrag ansehen)

EGON SCHIELE - TOD UND MÄDCHEN

 

Österreich/Luxemburg: 2016

Regie:  Dieter Berner

Darsteller: Noah Saavedra, Maresi Riegner, Valerie Pachner, Larissa Aimee Breidbach, Marie Jung, Elisabeth Umlauft, Thomas Schubert, Daniel Sträßer, Cornelius Obonva, André Jung, Nina Proll, Wolfram Berger, Luc Feit

110 Min.

 

Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der junge Egon Schiele ist mit seinen originellen, erotisch aufgeladenen Werken einer der meist diskutierten Künstler seiner Zeit. Leidenschaftlich lebt er für seine Kunst, die inspiriert wird von schönen Frauen und dem Geist einer zu Ende gehenden Ära. Seine jüngere Schwester Gerti ist seine erste Muse, doch schon bald stehen zu ihrem Missfallen immer neue Mädchen für Egon Modell. Als ihm von seinem Künstlerfreund Gustav Klimt die rothaarige Wally vorgestellt wird, verbindet die beiden bald schon mehr als die Liebe zur Kunst. Eine ebenso stürmische wie wahrhaftige Beziehung beginnt, die sich fortan durch Schieles Schaffen ziehen wird und durch sein Gemälde „Tod und Mädchen“ unsterblich geworden ist.

EGON SCHIELE – Tod und Mädchen lässt einen der prägendsten Künstler der Wiener Moderne aufleben und ist zugleich ein pulsierendes wie episches Zeitbild. Neuentdeckung Noah Saavedra (SPECTRE) brilliert als von Leidenschaft getriebener Künstler auf dem Höhepunkt seines Schaffens.

PAULA - MEIN LEBEN SOLL EIN FEST SEIN

 

Deutschland/Frankreich 2016

Regie: Christian Schwochow

Darsteller: Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Duran, Joel Basman, Stanley Weber, Michael Abendroth, Nicki von Tempelhoff

123 Minuten

 

 

Worpswede, 1900. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker und Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe.

Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe.

Mit PAULA erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist PAULA auch die Geschichte einer großen, leidenschaftlichen Liebe. Die Konflikte, an denen die Liebenden zu scheitern drohen, sind heute – ein Jahrhundert später – aktueller denn je. Als Paula Modersohn-Becker steht Carla Juri (FEUCHTGEBIETE) vor der Kamera, Albrecht Abraham Schuch (DIE VERMESSUNG DER WELT) spielt ihren Ehemann Otto Modersohn, Roxane Duran (DAS WEISSE BAND) ihre engste Freundin Clara Rilke-Westhoff und Joel Basman (ALS WIR TRÄUMTEN) ist der Dichter Rainer Maria Rilke. Das Drehbuch stammt von Stefan Kolditz und Stephan Suschke.

DER LANDARZT VON CHAUSSY

 

F 2015

Regie: Thomas Lilti

Darsteller: François Cluzet, Marianne Denicourt, Isabelle Sadoyan, Félix Moati, Christophe Odent

102 Min.

 

Dr. Jean-Pierre Werner (François Cluzet) ist seit über 30 Jahren Landarzt und in seiner Dorfgemeinschaft sehr beliebt. Für die Nöte und Sorgen seiner Patienten hat er immer ein offenes Ohr. Als er plötzlich selbst erkrankt, ist er gezwungen eine Vertretung einzustellen. Diese kommt, schneller als ihm lieb ist, in Gestalt der attraktiven und selbstbewussten Dr. Nathalie Delezia (Marianne Denicourt). Aber Jean-Pierre, der sich für ziemlich unersetzbar hält, ist nicht bereit sie ohne Umschweife als mögliche Nachfolgerin an seiner Seite zu akzeptieren. Und so muss sich Natalie seine Anerkennung und die der Dorfgemeinschaft erst hart erarbeiten. Doch nach und nach kommt unter der anfänglich rauen Oberfläche wahre Herzlichkeit zum Vorschein.

Mit seinem jüngsten Film DER LANDARZT VON CHAUSSY zeichnet der gelernte Arzt und Regisseur Thomas Lilti ein authentisches und liebevolles Portrait eines Landarztes und seiner Patienten. Zugleich erzählt er subtil und humorvoll eine zutiefst menschliche Geschichte. In den Hauptrollen des charmanten Überraschungserfolgs aus Frankreich mit über 1,5 Millionen Besuchern, glänzen ZIEMLICH BESTE FREUNDE-Star François Cluzet und die bezaubernde Marianne Denicourt.

PATERSON

 

USA 2016

Regie: Jim Jarmusch

Darsteller: Adam Driver, Golshifteh Farahani

113 Min.

 

PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Der Schauspieler Adam Driver, der hier einen "Driver" spielt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner als Inspiration für die Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie. Die leinwandpräsente englische Bulldogge Marvin, die ein kleines Geheimnis hat - niemand entdeckt es ... wurde in Cannes zum BESTEN FILMHUND gekürt.

Kultregisseur Jim Jarmusch widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver verkörperten Feingeist Paterson.

Ein buchstäbliches Gedicht von einem Film! Bei uns ab 16. 2. 2017

TONI ERDMANN

 

Deutschland / Österreich 2016

Regie: Maren Ade

Darsteller: Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, Thomas Loibl, Trystan Pütter, Hadewych Minis, Lucy Russell, Ingrid Bisu

163 Minuten

 

 

Peter Simonischek ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Winfried überrascht Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein ... 

Ein Film zum Niederknien: umjubelt in Cannes, ausgezeichnet mit 5 Europäischen Filmpreisen, heißer Oscar-Kandidat!

 

DIE TÄNZERIN

 

Frankreich, Tschechien, Belgien 2016

Regie: Stephanie di Giusto

Darsteller: Soko, Lily-Rose Depp, Gaspard Ulliel, Mélanie Thierry, François Damiens, Louis-Do de Lencquesaing, Amanda Plummer, Denis Ménochet.

112 Min.

 

Sie war die berühmteste Tänzerin ihrer Zeit, verehrt wie ein Popstar und hofiert wie eine Königin: die revolutionäre Tanz-Pionierin Loïe Fuller, die das Paris der Belle Époque im Sturm eroberte.

 

Niemand hätte ahnen können, dass die Tochter eines amerikanischen Rodeo-Reiters zum Star der Pariser Oper werden würde. Unter Metern von Seide, erfand Loïe Fuller ihren Körper auf der Bühne jeden Abend neu und verzauberte das Publikum mit ihrem revolutionären Tanzstil. Als die junge, grazile Tänzerin Isadora Duncan in Ihr Leben tritt, ist sie anfangs beflügelt und verzaubert, mit der Zeit wird sie von ihr jedoch fast um den Verstand gebracht …  Ein grandioser Wirbel aus Bewegung, Farbe und Licht, unbedingt sehenswert!

 

HIERONYMUS BOSCH - SCHÖPFER DER TEUFEL

Niederlande 2015

Regie: Pieter van Huystee

Dokumentation

89 Minuten

Dieser Film läuft am Freitag,

10. Februar um 18:15 Uhr

 

 

Der Dokumentarfilm Hieronymus Bosch – Schöpfer der Teufel begleitet ein Team von Kunsthistorikern, die versuchen, das Geheimnis von Hieronymus Boschs 25 noch erhaltenen Gemälden zu lüften. Fünf Jahre bereiste ein Forschungsteam die Welt, besuchte dabei Museen wie den LOUVRE, den PRADO und die NATIONAL GALLERY OF ART in Washington, um Boschs Gemälde einer fundierten und tiefgreifenden Analyse zu unterziehen. Der Film verschafft einen hochinteressanten Einblick hinter die Kulissen der Bosch-Forschung und modernen Bildanalyse. Ein spannender, aufschlussreicher Film für ein interessiertes Publikum!

DIE ÜBERGLÜCKLICHEN

 

Italien/Frankreich 2016

Regie: Paolo Virzì

Darsteller: Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti, Valentina Carnelutti, Tommaso Ragno, Bob Messini, Sergio Albelli, Anna Galiena

118 Minuten

 

 

Maria Beatrice Morandini Valdirana ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig. Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi psychologischer Behandlung unterziehen. Als die junge Donatella, die außerhalb ihres eigenen Universums kaum anzutreffen ist, dort ebenfalls Patientin wird, nimmt Beatrice die gebrochene Frau unter ihre Fittiche. Beim Arbeitseinsatz in einer lokalen Gärtnerei ergibt sich eine seltene Gelegenheit, den goldenen Käfig zumindest kurzfristig zu verlassen: Beatrice und Donatella büchsen aus. Dicht gefolgt von einem Dutzend Psychologen jagen sie durch die Toskana und freunden sich bald an. Zwischen bipolaren Glücksschüben, manischer Zielstrebigkeit und zwanghafter Furchtlosigkeit verstehen sie einander besser als sonst jemand es könnte. Nichts weniger als das Glück wollen sie suchen bei ihrem Ausflug in dieses Freiluft-Irrenhaus, das man viel zu oft mit der Realität verwechselt.

Paolo Virzìs („Die süße Gier“) neuer Film versprüht in jeder Sekunde so viel Lebensfreude, dass man dringend verrückt werden möchte. DIE ÜBERGLÜCKLICHEN bringt zwei bezwingend starke Frauen auf die Leinwand, genial verkörpert von Valeria Bruni Tedeschi und Micaela Ramazzotti, die uns mit ihrer Wucht und Zerbrechlichkeit viel Kraft geben. Ein großartig gewitztes Zeitbild italienischer Gegenwart und das Portrait einer furiosen Frauenfreundschaft, die uns vor dem Irrsinn rettet.

FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI

Frankreich 2015

Regie: Ivan Calbérac

Darsteller: Claude Brasseur, Guillaume de Tonquedec, Noémie Schmidt, Frédérique Bel, Thomas Solivéres, Valérie Kéruzoré

98 Minuten

 

 

Monsieur Henri ist ein mürrischer alter Herr und stolz darauf. Er lebt allein mit einer Schildkröte in einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung und ärgert sich – über die Ehefrau seines Sohnes, die jungen Leute von heute oder was sonst so anfällt. Doch weil Henris Gesundheit letzthin etwas nachgelassen hat, beschließt sein Sohn Paul, dass es Zeit wird für eine Mitbewohnerin. Mit der chronisch abgebrannten Studentin Constance kommt ihm eine junge Dame ins Haus, die all das hat, was Henri auf den Tod nicht leiden kann, die seine Pantoffeln klaut und unerlaubt das Klavier benutzt. Weil sich Constance die Miete eigentlich nicht leisten kann, bietet Henri ihr ein skurriles Geschäft an: wenn sie es schafft, seinem Sohn Paul so lange schöne Augen zu machen, bis der seine Ehefrau verlässt, ist die Miete umsonst. Mehr übel als wohl willigt Constance ein. So stolpert der ahnungslose Paul in seinen zweiten Frühling und Constance in eine schrecklich nette Familie, die dank Monsieur Henri heillos im Chaos versinkt.

FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI ist eine wunderbare Wohnkomödie aus Frankreich. Mit großer Heiterkeit inszeniert Regisseur Ivan Calbérac die hochkomischen Verwicklungen einer hinreißenden Wohngemeinschaft, die einen grimmigen Herren das Fürchten und das Lieben lehrt.

DEMOCRACY - IM RAUSCH DER DATEN

Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande 2015
Regie: David Bernet

100 Minuten

 

Mit DEMOCRACY – IM RAUSCH DER DATEN eröffnet uns Regisseur David Bernet einen erstaunlichen Einblick in den Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene. Eine fesselnde und hochbrisante Geschichte über eine Handvoll Politiker, die versucht, die Gesellschaft in der digitalen Welt vor den Gefahren von Big Data und Massenüberwachung zu schützen. Jan Philipp Albrecht und Viviane Reding versuchen das vermeintlich Unmögliche und stellen sich einem harten, fast undurchdringlichen politischen Machtapparat, in dem Intrigen, Erfolg und Scheitern so nahe beieinanderliegen. Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess begleitet und zu einem erstaunlichen Dokumentarfilm verdichtet, der die komplexe Mächte-Architektur sowie den Zustand der heutigen Demokratie mit Spannung und Sinnlichkeit erlebbar macht.

Dieser Film läuft am 16. 12. um 20:30 Uhr!

InnSaei - Die Kraft der Intuition

Island/ Großbritannien 2015 - Dokumentation
Regie & Buch: Hrund Gunnsteinsdottir & Kristin Ólafsdóttir

78 Minuten

 

Eine Geschichte über Selbst-Hinterfragung, Wissenschaft, Natur und Kreativität. InnSaei nimmt uns mit auf eine Reise, auf der die Kunst enthüllt wird, wie man in der heutigen Welt, voller Stress und Ablenkungen, nicht den Kontakt zu sich selbst verliert. INNSAEI - Die Kraft der Intuition Der Film vermittelt einen tiefen Einblick, wie wir unser Denken über und unser Gefühl für die Welt neu strukturieren müssen. Zwei Kulturschaffende begeben sich auf eine Reise, die sie um die ganze Welt führt, und erleichtern so selbst den größten Skeptikern den Zugang zu der versteckten Welt von InnSaei. Die Welt verändert sich schneller als je zuvor. Darum sind neue Denkansätze gefragt ...

WELCOME TO NORWAY

 

Norwegen 2015

Regie: Rune Denstad Langlo

Darsteller: Anders Baasmo Christiansen, Olivier Mukuta, Slimane Dazi, Henriette Steenstrup, Renate Reinsve, Nini Bakke Kristiansen, Elisar Sayegh

91 Minuten

 

 

Primus ist ein Mann mit großen Visionen und noch größeren Niederlagen. Am größten aber ist bei ihm die Abneigung gegen alles Fremde. Die vielen Flüchtlinge, von denen allseits die Rede ist, kommen ihm trotzdem gerade recht. Sein Pleite gegangenes Hotel im Norden Norwegens soll dank ihnen doch noch zur Goldgrube werden, denn sie können hier kostengünstig zwischengelagert werden. Und dafür winken saubere Subventionen aus der Staatskasse. Seine Frau Hanni und Tochter Oda trauen ihren Augen nicht, als ganze Busladungen in das Hotel einmarschieren, in dem Zimmer, Türen, Heizung und Strom fehlen. Nicht vorbereitet ist Primus auf die diplomatischen Verwicklungen, die nun auf ihn lauern: Christen weigern sich mit Arabern, Sunniten mit Schiiten das Zimmer zu teilen ... Heilloses Chaos scheint vorprogrammiert!

Die skandinavische Komödie nimmt Vorurteile geschickt aufs Korn und lässt uns in Norwegens Bergen die brisante Gegenwart mit anderen Augen sehen. Mit viel Witz und Warmherzigkeit gelingt Regisseur Rune Denstad Langlo (NORD) ein Stück schwarz-humoriges Kino, eine wilde und bereichernde Schlittenfahrt auf dem glatten Eis globaler Verwicklungen.

HINTER DEN WOLKEN

Belgien 2016

Regie: Cecilia Verheyden

Darsteller: Chris Lomme, Jo De Meyere, Katelijne Verbeke, Charlotte De Bruyne, Lucas Van den Eynde

108 Minuten

 

 

Nach mehr als 50 Jahren treffen sich Emma und Gerard wieder. Für beide war es damals die erste große Liebe. Und obwohl sie inzwischen fast ein ganzes Leben trennt, spüren sie noch immer diese Anziehung, die Vertrautheit und auch die Leidenschaft. Für Emmas Familie kommt das unvermittelt und viel zu früh. Schließlich ist ihr Mann Frederik gerade erst gestorben. Aber die Liebe lässt sich nicht planen, und was haben die beiden schon zu verlieren, außer Zeit?

Hinter den Wolken ist eine humorvolle Hommage an die Liebe in jedem Alter. Frischer Wortwitz und zwei herausragende Hauptakteure sorgen  mit offensichtlicher Lebens- und Spielfreude für jede Menge positiver komödiantischer Energie.

Warmherzig und voller Lebenslust  begeisterte der Film in Belgien bereits ein riesiges Publikum!

 

DAS VERSPRECHEN - ERSTE LIEBE LEBENSLÄNGLICH

Deutschland/USA 2016

Regie: Karin Steinberger, Marcus Vetter

Mitwirkende: Jens Söring, Gail Ball, Tom Elliott, Daniel Brühl, Imogen Poots, Gail Marshall, Ricky Gardner

130 Minuten

 

 

Der brutale Doppelmord an Nancy und Derek Haysom 1985 war eine Mediensensation. Die Haysoms waren angesehene Mitglieder der virginianischen Gesellschaft. Der Schuldspruch gegen ihre Tochter Elizabeth und ihren deutschen Freund Jens Söring machte viele sprachlos. Die zwei hatten sich im August 1984 bei einem Orientierungsabend für die Hochbegabtenstipendiaten an der University of Virginia getroffen, er war sofort hingerissen von ihr. Sie war schön, unwiderstehlich, verwegen, das Produkt englischer Boarding Schools, er war jung, naiv, Sohn eines deutschen Diplomaten. Als die Ermittler in ihren Untersuchungen Elizabeth Haysom und Jens Söring immer näher kamen, flohen sie aus Amerika. Die Flucht war ein Abenteuer: Europa, Asien. Am 30. April 1986 wurden sie in England wegen Scheckbetrugs gefasst. Elizabeth Haysom gestand bei ihrem ersten Prozess in den USA die Anstiftung zum Mord an ihren Eltern und wurde zu 90 Jahren verurteilt. Jens Söring kämpfte jahrelang gegen die Auslieferung in die USA, auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Erst als die Amerikaner auf die Beantragung der Todesstrafe verzichteten, wurde er in die USA ausgeliefert. Am 4. September 1990 wurde Jens Söring wegen Mordes zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Seitdem sitzen beide in US-Gefängnissen, nicht weit voneinander entfernt. "Das Versprechen" ist ein Film über eine große Liebe und einen großen Verrat und über das amerikanische Rechtssystem, das sich selbst nicht mehr zu hinterfragen scheint.

KOMMEN RÜHRGERÄTE IN DEN HIMMEL?

Deutschland 2015

Regie: Reinhard Günzler

Darsteller:  Laura Palacios, Bernd Kellner, Adelheid Angrik, Werner Triebel, Irmgard Weinberger, Rainer Chejlawa

94 Minuten

 

RG 28 - jeder kennt ihn, jeder liebt ihn, den kultigen DDR-Küchenmixer! Er bildet den Aufhänger für die Reise einer Thüringer Studentin zu den Menschen, die in einem DDR-Elektrogerätewerk damals die zuverlässigsten technischen Geräte des Landes produzierten. Die charmante Doku hinterfragt unser verschwenderisches Konsumverhalten, bietet unterschiedliche Sichtweisen und Erklärungsversuche.

 

 

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JONATHAN

Deutschland  2016

Regie: Piotr J. Lewandowski

99 Minuten

Darsteller:  Jannis Niewöhner, André M. Hennicke, Julia Koschitz Thomas Sarbacher, Barbara Auer, Max Mauff, Leon Seidel

 

Jonathan pflegt seit Jahren seinen schwerkranken Vater Burghardt und bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Tante Martha den Bauernhof der Familie. Die Pflege des Vaters, die Organisation des Hofes und die schwere Arbeit auf dem Feld bestimmen seinen Alltag. Das Verhältnis zwischen Martha und Burghardt ist angespannt, jahrelang haben sie kein Wort miteinander gewechselt. 

Dass Burghardt keine Nähe zulassen kann und Jonathans Fragen zum frühen Tod seiner Mutter stets unbeantwortet lässt, macht die Situation nicht einfacher. Jonathan spürt, dass etwas zwischen ihnen steht, kann die Mauer zu seinem Vater aber nicht durchdringen.

JONATHAN erzählt in kraftvollen Bildern die dramatische Geschichte einer Familie, deren streng gehütetes Geheimnis nach und nach an eine Oberfläche aus Schweigen und Vergessen drängt.

24 WOCHEN    

Deutschland 2016

Regie: Anne Zohra Berrached

Darsteller: Julia Jentsch, Bjarne Mädel, Emilia Pieske, Johanna Gastdorf, Maria Dragus, Mila Bruk, Sabine Wolf, Karina Plachetka

103 Minuten

 

 

Astrid und Markus stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin, ihr Mann und Manager Markus unterstützt sie besonnen und liebevoll. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr Leben aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineuntersuchung erfahren sie, dass das Baby schwer krank ist. Die Diagnose trifft sie wie das blinde Schicksal, das sie auf sich nehmen müssen. Gemeinsam wollen sie lernen, damit umzugehen. Doch während Heilungspläne, Ratschläge und Prognosen auf sie niederprasseln, stößt ihre Beziehung an ihre Grenzen. Die Suche nach der richtigen Antwort stellt alles in Frage: die Beziehung, den Wunsch nach einem Kind, ein Leben nach Plan. Je mehr Zeit vergeht, desto klarer erkennen sie, dass nichts und niemand ihnen die Entscheidung abnehmen kann, die eine Entscheidung über Tod und Leben ist.

24 WOCHEN ist deutsches Kino, wie es sein sollte: voller Leben, geradeheraus und mit liebevoller Ehrlichkeit erzählt. Regisseurin Anne Zohra Berrached findet Bilder für eine sprichwörtliche Entscheidungs-Not, der mit den Mitteln der Sprache nicht beizukommen ist. Die grandiosen Hauptdarsteller Julia Jentsch und Bjarne Mädel ziehen uns in Bann, erschüttern uns, lassen uns nicht mehr los. Es gelingt ein ungemein kraftvoller Film aus dem Innenleben einer großen Liebe und einer vielleicht noch größeren Verzweiflung.

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EIN MANN NAMENS OVE

SCHWEDEN 2016

Regie: Hannes Holm

Darsteller: Rolf Lassgård, Bahar Pars, Ida Engvoll, Zozan Akgün, Filip Berg, Bahar Pars, Tobias Almborg, Viktor Baagøe

100 Minuten

 

 

So einen kennt jeder! Diese Sorte des schlecht gelaunten, grantigen, in die Jahre gekommenen Nachbarn, der jeden Morgen seine Kontrollrunde in der Reihenhaussiedlung macht, Falschparker aufschreibt, Fahrräder an ihren Platz räumt und Mülltonnen auf ihre korrekte Mülltrennung überprüft. Genau so einer ist Ove. Dabei will er eigentlich Schluss mit allem machen. Nachdem er vor einigen Wochen seine geliebte Frau verloren hat, versucht er nun immer wieder, sich auf diverse Arten das Leben zu nehmen. Erfolglos - irgendetwas kommt einfach jedes Mal dazwischen. Auch beim neuesten Versuch wird Ove gestört. Und zwar als die neuen Nachbarn mittendrin seinen Briefkasten über den Haufen fahren. Von diesem Augenblick an steht Oves Leben auf dem Kopf, denn hinter der grimmigen Fassade verbirgt sich eigentlich ein großes Herz. Und manchmal braucht es eben nur eine streunende Katze, das richtige Werkzeug und eine unerwartete Freundschaft, um alte Wunden zu heilen ...

 

Eine hinreißende Komödie, bei der man aus vollem Herzen lachen aber auch weinen kann. Die Geschichte einer großen Liebe und einer unerwarteten Freundschaft, die überaus gelungene Verfilmung eines Weltbestsellers!

 

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TOMORROW

FRANKREICH 2015

Regie: Cyril Dion & Mélanie Laurent

118 Minuten

OmU

 

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten?

Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

TOMORROW trifft den Nerv der Zeit.

Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film in den vergangenen Monaten in Frankreich zum Publikumsliebling und inspirierte bisher mehr als 1.000.000 Zuschauer. Für ihren mitreißenden Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wurde bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet.

TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.

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Das brandneue Testament

Belgien/Frankreich/Luxemburg 2015

Regie: Jaco Van Dormael

Darsteller: Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve, François Damiens, Laura Verlinden

113 Minuten

 

 

Gott existiert. Er lebt in Brüssel.

Doch das ist leider nur die eine Seite der Medaille. Denn der Allmächtige (Benoît Poelvoorde) ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau (Yolande Moreau) und Tochter Éa (Pili Groyne) tyrannisiert. Ansonsten hockt Gott vor seinem Computer und tüftelt mit diebischer Freude jene dummen, sadistischen Gebote aus, die zu den Fragen führen, die die Menschheit bewegen: Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite, und weshalb erwischt man im Supermarkt grundsätzlich die langsamste Schlange an der Kasse? Als wäre das nicht schon schlimm genug, lässt er immer wieder Dampf ab, indem er Naturkatastrophen oder Kriege arrangiert.

Arthouse Kino vom feinsten: einfallsreich und unterhaltsam, mit tollen Darstellern und – einer ordentlichen Portion Tiefgang. Ein echter Kino-Leckerbissen: mit leichter Hand sehr unterhaltsam inszeniert und voller Gags. Ein himmlisches Vergnügen!
 

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BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL

FRANKREICH 2015

Regie: Éric Besnard

Darsteller: Virginie Efira, Benjamin Lavernhe, Lucie Fagedet, Léo Lorleac’h, Hervé Pierre

101 Min.


 

Manchmal kann ein kleiner Unfall auch ein unverhoffter Glücksfall sein. Louise lebt auf einem Birnenhof in der Provence und kümmert sich seit dem Tod ihres Mannes um den Birnenanbau. Doch die Bank will den Kredit zurück, die Abnehmer zweifeln an ihrer Kompetenz und dann fährt sie auch noch einen Fremden vor ihrem Haus an. Pierre, so heißt der verletzte Mann, scheint irgendwie anders zu sein. Er ist verdammt ordentlich, frappierend ehrlich, ein Eigenbrötler, der am liebsten Primzahlen zitiert.
Der sensible Mann blüht in Louises Gegenwart auf, hilft ihr mehr schlecht als recht beim Verkauf ihrer köstlichen Birnenkuchen auf dem Markt und hat das Gefühl, etwas gefunden zu haben, das er gar nicht zu vermissen glaubte: ein Zuhause. Louise versucht ihn aus ihrem Leben und ihrem gebrochenen Herzen herauszuhalten. Doch Pierre lässt sich nicht so einfach abschütteln. Nur wovor läuft er davon? Louises Leben ist wundersam auf den Kopf gestellt und doch droht ihr dieses kleine Glück wieder zu entgleiten.

Eine liebevoll erzählte romantische Komödie über eine zauberhafte Anziehungskraft, die auf wunderbare Art ganz anders ist. »Birnenkuchen mit Lavendel« entführt uns in eine Welt voll kleiner Wunder – gefüllt mit dem Duft der Birnen der Provence.

Ein Film, der glücklich macht!

 

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GAYBY BABY

Australien 2016

Regie: Maya Newell

85 Minuten

OmU

 

Die Zahl der Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, steigt. Es herrscht ein regelrechter „Gayby Baby Boom“. Wer aber sind diese Kinder? Was denken sie darüber, gleichgeschlechtliche Eltern zu haben? Schlagen Sie sich mit anderen Problemen herum als andere Kinder? In einer Zeit, in der die Welt über die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften diskutiert, sind diese Fragen wichtiger denn je. Aus der Perspektive der Kinder erzählt, ist Gayby Baby eine intime und humorvolle Erzählung über vier Kinder und ihre Regenbogenfamilien.
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AGNES

Deutschland 2016

Regie: Johannes Schmid

Darsteller: Odine Johne, Stephan Kampwirth, Sonja Baum, Walter Hess, Berit Karla Menze, Oliver Bürgin, Maximilian Scheidt

105 Minuten

 

Der Sachbuchautor Walter verliebt sich in die Physikstudentin Agnes, die nicht nur in ihrem Studium den großen Fragen des Lebens nachspürt. Ihre radikale Haltung zum Leben fordert ihn, der sich in seinem unverbindlichen, gemäßigten Leben eingerichtet hat, heraus. Eines Tages macht Agnes einen frappierenden Vorschlag: Walter soll eine Geschichte über ihre gemeinsame Liebe schreiben. Anfänglich ist das ein harmloses Spiel, doch bald schon übernimmt die gemeinsame Geschichte das Kommando und die Frage ist, wer ihr Autor ist.
Agnes folgt dem Bild, das Walter aufs Papier bringt und spürt doch bald, dass ihm das Erzählen wichtiger ist als die Erfüllung ihrer Liebe. Denn auf Dauer macht Glück keine guten Geschichten. Als Walter das begreift, sieht er den einzig wahren Schluss der Geschichte vor sich, einen Schluss, der sie ihre Liebe und Agnes das Leben kosten kann.

Regisseur Johannes Schmid erzählt nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Peter Stamm eine so intensive wie überlegte Liebesgeschichte. In hypnotisierenden Bildern und getragen von virtuosen Darstellern fängt »Agnes« die Linien ein, denen unser Begehren folgt und die jede Liebe zu einer Geschichte machen.

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VALLEY OF LOVE - TAL DER LIEBE

Frankreich 2015

Regie: Guillaume Nicloux

Darsteller: Isabelle Huppert, Gérard Depardieu, Dan Warner, Aurelia Thierrée

91 Minuten

 

Nach dem Selbstmord ihres Sohnes Michael erhalten dessen Eltern Isabelle (Isabelle Huppert) und Gérard (Gérard Depardieu) einen Brief des Verstorbenen, in dem steht, dass sie sich im Death Valley einfinden sollen, an einem ganz bestimmten Tag. Eine Woche sollen sie in der brütenden Hitze durchhalten und dabei an einer Reihe von Plätzen auf Spurensuche gehen. Isabelle und Gérard, lange geschieden, folgen den Anweisungen ihres zum Zeitpunkt seines Todes erst 31 Jahre alten Sohnes. Das Verhältnis der beiden ist nicht einfach, zumal keiner von ihnen den ein halbes Jahr zurückliegenden Tod Michaels verarbeitet hat. Schnell sind gegenseitige Schuldzuweisungen ausgesprochen, schnell streitet man wieder wie früher. Doch dann versuchen die Ex-Partner, sich einander anzunähern – und das letzte Geheimnis des Sohnes zu lüften…

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ROCKABILLY REQUIEM

Deutschland 2016

Regie: Johannes Schmid

Darsteller: Sebastian Tiede, Ruby O’Fee, Ben Münchow, Hendrik Duryn, Alexander Hauff, Margarita Broich, Babara Romaner, Martin Feifel, Jutta Wachowiak

92 Minuten

 

DEUTSCHLAND 1982: Hubertus und Sebastian wollen niemals so werden wie ihre Väter. Die Musik und ihre gemeinsame Liebe zu Punkprinzessin Debbie sind die einzigen Möglichkeiten, dem Mief von Bohnerwachs und Spießigkeit zu entkommen. Als eine coole Rockabilly-Band nach einer Vorband für ihre Tournee sucht, ist klar: Das ist die Chance, allen Zwängen zu entfliehen! Doch Hubertus’ Vater versucht alles, um die musikalischen Gehversuche seines Sohnes zu verhindern. Als sie zum Vorspielen eingeladen werden, eskaliert die Situation.

 

Regisseur Till Müller-Edenborn ist mit seinem Spielfilmdebüt ROCKABILLY REQUIEM ein mitreißender Film über Liebe, Tod und Selbstbehauptung gelungen, der die 80er Jahre wieder aufleben  lässt – inklusive Punk und Rockabilly-Musik. Vor der Kamera agiert ein erstklassiges Ensemble bestehend aus jungen Nachwuchstalenten wie der Jupiter Award-Gewinnerin Ruby O. Fee (ALS WIR TRÄUMTEN, BIBI & TINA), Ben Münchow  (BOY 7) und Sebastian Tiede sowie bekannten Namen wie Margarita Broich (HEDI SCHNEIDER STECKT FEST, QUELLEN DES LEBENS),  Martin Feifel (AGNES UND SEINE BRÜDER, ROSENSTRASSE), Alexander Hauff (WHO AM I) und Hendrik Duryn (WIR WAREN KÖNIGE).

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Im Himmel trägt man hohe Schuhe

Großbritannien 2015

Regie: Catherine Hardwicke

112  Minuten

 

Zwischen Jess (Drew Barrymore) und Milly (Toni Collette) passt kein Blatt Papier, so nahe stehen sich die beiden Freundinnen seit Kindesbeinen. Es gibt kaum ein Foto, auf dem sie nicht zusammen zu sehen sind. Die beiden haben Klamotten, Männer und Geheimnisse geteilt und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Milly spaziert auf ihren spektakulären High Heels erfolgreich durchs Leben und hat eigentlich alles erreicht, wovon man träumt: eine steile Karriere, einen wunderbaren Mann und großartige Kinder. Jess ist eher der bodenständigere Typ. Ihr sehnlichster Wunsch ist ein gemeinsames Baby mit ihrem Freund, doch das will irgendwie nicht klappen. Als Milly erfährt, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist, braucht sie vor allem eines: Jess. Überwältigt von den Zumutungen, die die Therapie mit sich bringt, stehen die Freundinnen vor einer gewaltigen Herausforderung.
»Im Himmel trägt man hohe Schuhe« sprüht vor lebenslustigem Dialogwitz und angstfreier Ehrlichkeit. Getragen von den großartigen Darstellerinnen Drew Barrymore und Toni Collette gelingt der seit ihrer »Twilight«-Verfilmung mit Kultstatus gefeierten Regisseurin Catherine Hardwicke eine ungeheuer komische wie tief berührende Freundschaftsgeschichte.

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Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne

Frankreich 2015

Regie: Xavier Giannoli

Darsteller: Catherine Frot, Christa Theret, André Marcon, Michael Fau

127 Minuten


Marguerite Dumont residiert in den goldenen Zwanzigern in ihrem prachtvollen Schloss und hält sich für eine begnadete Künstlerin und Opernsängerin. Dass die gut betuchte Dame mit einem Hang zu exzentrischen Outfits aber in einer Scheinwelt lebt und in Wahrheit nicht einen Ton trifft, sagt ihr niemand, weder ihr Mann noch ihr Gesangslehrer. Der Film von Regisseur Xavier Giannoli ("Chanson D'Amour") ist inspiriert von der unglaublichen Lebensgeschichte der US-Sopranistin Florence Foster Jenkins. "Madame Marguerite" trifft (im Gegensatz zur Hauptfigur im Film) auf herrlich subtile Weise stets den passenden Ton zwischen Tragik und Komik. Darüber hinaus machen die famose Hauptdarstellerin und die Vielzahl an grotesken Nebenfiguren den Film in höchstem Maße empfehlenswert und unterhaltsam.

Am 26. Februar 2016 wurde Catherine Frot mit dem César als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet!

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Carol

USA 2015

Regie: Todd Haynes

Darsteller: Cate Blanchett, Rooney Mara, Kyle Chandler, Sarah Paulson, John Magaro

118 Minuten

 

Im New York der 1950er-Jahre führt Carol eine unerfüllte Ehe mit ihrem wohlhabenden Mann Harge. Sie lernt die junge Therese (Rooney Mara) kennen, die in einem Kaufhaus arbeitet und von einem besseren Leben träumt. Auf einer gemeinsamen Reise entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen ihnen – und schließlich die große Liebe.

Harge will das neue Glück seiner Frau jedoch nicht akzeptieren und beginnt, entscheidende Beweise für das laufende Scheidungsverfahren zu sammeln. Carol muss schon bald um das Sorgerecht ihrer geliebten Tochter kämpfen. Ihr Mann versucht es ihr mit allen Mitteln zu nehmen.

Regisseur Todd Haynes bringt den Erfolgsroman von Patricia Highsmith, der 1952 erstmals unter dem Titel „Salz und sein Preis“ erschienen ist, jetzt auf die grosse Kinoleinwand.

Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, beim Cannes Filmfestival, beim New York Film Critics Circle Awards, bei der Frankfurter Buchmesse als beste internationale Literaturverfilmung und war in mehreren Kategorien für den Oscar 2016 nominiert.

 

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Hello I Am David!

Deutschland 2015

Regie: Cosima Lange

90 Minuten


Mit dem Oscar-prämierten Drama „Shine – Der Weg ins Licht“ von Scott Hicks wurde der australische Pianist David Helfgott im Jahr 1996 weltweit berühmt. Das Besondere an seiner Geschichte ist, dass Helfgott nach einem psychischen Zusammenbruch ganze 11 Jahre in einer Nervenheilanstalt verbrachte. Seine schizoaffektive Störung ist Helfgott bis heute deutlich anzumerken. Der hyperaktive Australier redet wie ein Wasserfall und zeigt im persönlichen Umgang mit anderen Menschen die Distanzlosigkeit eines kleinen Kindes. Mit viel Gespür für zwischenmenschliche Töne inszeniert die Regisseurin Cosima Lange ein schnörkellos gefilmtes Porträt des Pianisten, das dem Zuschauer mehr als einmal ein Lächeln abringt. Ein toller und bewegender Film!

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NOMADEN DES HIMMELS

Kirgistan 2015

Regie: Mirlan Abdykalykov

Darsteller:Tabyldy Aktanov, Anar Nazarkulova, Taalaikan Abazova, Jibek Baktybekova

80 Minuten

Eine Nomadenfamilie lebt zurückgezogen mit ihren Pferden in der berauschenden, von Bergschluchten geprägten Landschaft Kirgistans: ein alter Hirte und seine Frau, ihre Schwiegertochter Shaiyr und ihre kleine Enkelin Umsunai. Shaiyrs Ehemann ist vor vielen Jahren in einem Fluss ertrunken. Umsunai vermisst ihren Papa und glaubt fest daran, dass er – wie es in einer der schönsten Legenden der Nomaden erzählt wird – in einen Steinkauz verwandelt wurde, der seine Kreise über den Gipfeln zieht. Shaiyr entschied sich, bei der Familie ihres Mannes zu bleiben, denn sie liebt das wunderschöne Land.

Doch dann taucht der Meteorologe Ermek auf, der seine Mess-Station direkt neben Shaiyrs Zuhause aufbaut. Die beiden verlieben sich und das alte Hirtenpaar ahnt, dass Shaiyr mit dem Gedanken spielt, ein neues Leben in der Stadt zu beginnen. Als Shaiyrs Sohn, der in der Stadt studiert, die Familie in der Bergschlucht besucht, bestürmt er die Nomaden mit Geschichten aus dem modernen Leben. Und schließlich tauchen in der Nähe die ersten Baumaschinen auf, die ein anderes Zeitalter ankündigen.

Erzählt im sanften Rhythmus des Nomadenlebens, nimmt uns Regisseur Mirlan Abdykalykov mit auf eine Zeitreise in das so leicht verwundbare Herz einer Familie. In weit ausgreifenden Bildern von großer Sinnlichkeit verwebt der Film eine Welt der gelebten Traditionen mit dem leisen Anbruch einer neuen Zeit.

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LICHTGESTALTEN

Deutschland  2015

Regie: Christian Moris Müller

Darsteller: Theresa Scholze, Max Riemelt, Sebastian Schwarz, Max Woelky

81 Minuten

Katharina (Theresa Scholze) und Steffen (Max Riemelt) sind ein aufstrebendes Berliner Paar. Sie haben gute Jobs, eine liebevolle Beziehung – eine Dachgeschosswohnung auf zwei Etagen. Doch die beiden sehnen sich danach, der wohligen Vorhersehbarkeit ihres Lebens zu entkommen. Eines Nachts entschließen sie sich zu einem radikalen Schritt: Sie werden jegliche Zeichen ihrer Existenz vernichten, um irgendwo anders neu anzufangen.Die beiden richten eine Kamera ein, um ihre Tat zu filmen, in der Hoffnung, dass auch andere ihnen folgen. Sie beginnen ihr Eigentum zu zerstören, lösen die Bankkonten auf und löschen ihre digitalen Spuren. Auch dem besten Freundespaar Robert und Paul wollen sie verschweigen, dass sie für immer verschwinden werden. Während alles in Stücke splittert, nimmt ihr Vorhaben fast unmerklich eine Wendung: Die heimliche Revolution wird zum Kampf um ihre Liebe.

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SÜDAFRIKA - DER KINOFILM

Deutschland  2015

 

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KIRSCHBLÜTEN UND ROTE BOHNEN

Japan  2015

Regie: Naomi Kawase

Darsteller: Kirin Kiki, Miki Mizuno, Masatoshi Nagase, Etsuko Ichihara, Kyara Uchida, Miyoko Asada
113 Minuten

Als der japanische Frühling in seiner schönsten Blüte steht, erlebt der Besitzer einer kleinen, zerschlissenen Imbissbude etwas Ungewöhnliches. Eine alte Frau, Tokue, hatte Sentaro schon viele Male angeboten, ihm in seiner kleinen Wirtschaft auszuhelfen. Denn die rote Bohnenpaste AN, die traditionell in die kleinen Doryaki-Pfannkuchen gefüllt wird, gelingt Sentaro einfach nicht wie es die alte Kunst verlangt. Als Tokue ihm von ihrer selbst gemachten Bohnenpaste eine Kostprobe gibt, willigt Sentaro schließlich ein. Bald stehen Tokue und Sentaro in den frühesten Morgenstunden beisammen und bereiten die traditionelle Paste aus roten Bohnen zu, die einer kunstvollen Zeremonie des Kochens und Würzens unterzogen werden müssen.
Der herausragende Geschmack der süßen Bohnenpaste beschert dem kleinen Laden schnell eine große Kundschaft. So geduldig Sentaro und Tokue in der Herstellung der Paste sind, so aufrichtig und gewissenhaft ist bald auch die Freundschaft, die die beiden verbindet. Doch Sentaro hatte es lange schon geahnt: Tokue hat ein Geheimnis, das ihrer beider Zukunft gefährden kann, und bald muss Tokue eine Entscheidung treffen.

In Bildern von faszinierender Schönheit erzählt die japanische Meisterregisseurin Naomi Kawase in »Kirschblüten und rote Bohnen« eine tief berührende Geschichte, die das Geheimnis des Lebens zu umarmen weiß und deshalb im Herzen bleibt – bis zum Ende.
Nach dem Roman »Kirschblüten und rote Bohnen« von Durian Sukegawa.

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AMY

USA  2015

Regie: Asif Kapadia

Darsteller: Janis Winehouse, Mitch Winehouse, Juliette Ashby, Mark Ronson

127 Minuten

Oscar für Amy!!Oscar für Amy!!Oscar für Amy!!Oscar für Amy!!

 

 

 

 
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DIE GÄRTNERIN VON VERSAILLES

Großbritannien  2014

Regie: Alan Rickman

Darsteller: Kate Winslet, Matthias Schoenaerts, Stanley Tucci, Alan Rickman, Helen McCrory, Jennifer Ehle, Paula Paul, Steven Waddington, Alisha Heng, Paulina Boneva, Danny Webb, Pauline Moran, Adrian Scarborough, Phyllida Law, Cathy Belton, Andrew Crayford

114 Minuten

 

Mit DIE GÄRTNERIN VON VERSAILLES erweist sich Schauspielstar Alan Rickman als einfühlsamer und sehr unterhaltsamer Regisseur. Sein opulent ausgestatteter Film ist romantische Liebesgeschichte und bissige Komödie zugleich und erzählt von einer starken Frau, die sich in der Männerwelt des französischen Hofes durchsetzen muss. Oscar-Preisträgerin Kate Winslet und der belgische Shootingstar Matthias Schoenaerts begeistern mit feinsinnigem und nuanciertem Spiel.

Frankreich, Ende des 17. Jahrhunderts: Die unkonventionelle Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra (Kate Winslet) erhält vom obersten Gartenarchitekten des Königs André Le Nôtre (Matthias Schoenaerts) den Auftrag, einen Barockgarten zu bauen. Sonnenkönig Ludwig XIV. (Alan Rickman) wünscht sich einen Park für sein neues Schloss in Versailles, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Keine leichte Aufgabe für die selbstbewusste Witwe, die fortan nicht nur gegen neidische männliche Kollegen und subtile Hofintrigen zu kämpfen hat, sondern sich auch immer stärker zu ihrem Auftraggeber hingezogen fühlt. Doch André ist verheiratet und sie selbst ist sich ihrer Gefühle nicht sicher. Während Andrés eifersüchtige Ehefrau die zarte Liaison mit aller Macht zu sabotieren sucht, drängt der ungeduldige König auf baldige Fertigstellung seines Gartens ...

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WINTERGAST

SCHWEIZ  2015

Regie: Matthias Günter, Andy Herzog

Darsteller: Andy Herzog, Susann Rüdlinger, Michael Kamp,
Katarina Schröter, Cihan Inan

82 Minuten

Von Schreibblockaden, tickenden biologischen Uhren, einem Rollkoffer und ziemlich vielen eigenartigen Begegnungen.

 

Auf dem Gipfel seiner «Midlife-Crisis» wird der Filmschulabsolvent Stefan Keller (39) aus finanzieller Not gezwungen einen Nebenjob anzunehmen: als anonymer «Jugendherberge-Tester» reist er durch die verschneite vor-weihnachtliche Schweiz. Der Beginn einer Irrfahrt (oder: Odyssee): Keller sucht verzweifelt nach einer brauchbaren Geschichte in den 2000 Seiten Drehbuch-Notizen seines Spielfilmdebüts, kämpft um seine gescheiterte Beziehung mit Christina und wird durch Zufallsbekanntschaften mit der Frage nach dem Sinn seines Daseins konfrontiert.

Lakonisch-komisches, schwarz-weiss gehaltenes Roadmovie, an der Grenze zwischen Spiel- und Dokumentarfilm.

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UNSERE KLEINE SCHWESTER

JAPAN  2015

Regie: Hirokazu Kore-Eda

Darsteller: Haruka Ayase, Masami Nagasawa, Kaho, Suzu Hirose, Ryô Kase, Takafumi Igeka, Kentarô Sakaguchi, Ohshirô Maeda

128 Minuten

Die Schwestern Sachi, Yoshino und Chika leben gemeinsam in einem großen Haus in Kamakura, einer Küstenstadt unweit von Tokio. Zur Beerdigung ihres Vaters, der die Familie vor 15 Jahren verlassen hat, reisen die drei jungen Frauen aufs Land. Dort treffen sie ihre Halbschwester Suzu, die nun auf sich allein gestellt ist. Obwohl sie die schüchterne 13-Jährige kaum kennen, bieten sie ihr kurzerhand an, zu ihnen nach Kamakura zu ziehen. Suzu nimmt die Einladung an, und so beginnt für die vier Schwestern ein neues Leben, in dem zwar die Vergangenheit ihren Platz hat, aber einzig die Gegenwart zählt. Zauberhafte Alltagsgeschichte, ganz unspektakulär und dennoch spannend erzählt, geht es ums Erwachsenwerden, um die Bedeutung der Familie und um Zeit: die Zeit, die man braucht oder die man sich nimmt, um zu wachsen.
Ein cineastisches Highlight dieses Winters!

 

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DIE KINDER DES FECHTERS

Finnland, Estland, Deutschland  2015

Regie: Klaus Härö

Darsteller: Märt Avandi, Ursula Ratasepp, Kirill Käro,
Lembit Ulfsak, Kaarle Ahro, Märt Avandi

95 Minuten

Auf der Flucht vor Stalins Geheimpolizei versteckt sich der junge Fechter Endel als Sportlehrer in einem kleinen Küstenstädtchen in Estland. Nur langsam freundet er sich mit seinem Schicksal in der Provinz an.

Er beginnt sich auf die Schüler einzulassen und verliebt sich in seine Kollegin Kadri. Zunehmend wird ihm klar, dass er für die Kinder viel mehr ist als nur ein Lehrer. In der schwierigen Nachkriegszeit wird er für viele von ihnen zum Vaterersatz und sein tägliches Fechttraining zum wichtigen Lichtblick in einer entbehrungsreichen Kindheit.

Doch Endel muss lernen, dass Glück auch Verantwortung bedeutet und Kinder Träume haben, die von Erwachsenen manchmal ein hohes Risiko verlangen. Als die Kinder an einem Fecht-Wettbewerb in Leningrad teilnehmen wollen, muss Endel sich entscheiden: Soll er dem Wunsch der Kinder nachkommen und dabei riskieren, verhaftet zu werden oder ihre Hoffnungen und Träume enttäuschen?

Ein Film mit viel Spannung, grandiosen Bildern und voller Herzenswärme, in der Tradition von DIE KINDER DES MONSIEUR MATHIEU und WIE IM HIMMEL

 

 
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DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE

Frankreich 2014

Regie: Marie-Castille Mention-Schaar

Darsteller: Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant, Geneviève Mnich, Aïmen Derriachi, Mohamed Seddiki

105 Minuten

Nach einer wahren Begebenheit erzählt die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar eine tief bewegende Geschichte über Integration und die Chance, die in der Gemeinschaft liegt. Ein kraftvoller und kämpferischer Film, von fantastischen Schauspielern getragen und voller Hoffnung.

 

 
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MIA MADRE

Italien, Frankreich 2015

Regie: Nanni Moretti

Darsteller: Margharita Buy, Giulia Lazzarini, Beatrice Mancini, John Turturro, Nanni Moretti, Stefano Abbati, Enrico Ianiello

106 Minuten

 

Filmregisseurin Margherita steckt mitten in einer Midlife-Crisis. Gerade hat sie sich von Ihrem Freund getrennt, ihre Tochter Livia geht langsam eigene Wege und der amerikanische Hauptdarsteller ihres neuen Filmes bringt mit seinen Starallüren die Dreharbeiten ins Stocken. Zu all dem kommt hinzu, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt.

Nach seinem erfolgreichen Film »Habemus Papam« (2011) nimmt Moretti in »Mia madre« Abschied von der Mutter, was durchaus autobiografische Züge trägt. Er hat einen wundervoll starken und einprägsamen Film realisiert: ein tiefgründiges und gleichzeitig humorvoll sensibles Meisterwerk.

Mia madre  ist ein kluger, bewegender und lustiger Film, der seiner Düsternis eine positive Philosophie der Trauer entgegensetzt (...) [arte]

 

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AM ENDE EIN FEST

ISRAEL/DEUTSCHLAND 2015

Regie: Sharon Maymon, Tal Granit

Darsteller: Ze’ev Revah, Levana Finkelshtein, Aliza Rozen, Ilan Dar, Rafael Tabor, Hanna Rieber

93 Minuten

Eine Gruppe von Senioren hat sich im Altersheim um den 72-jährigen Yehezkel, einen Tüftler und Erfinder, zusammengeschlossen: Sie wollen Max, einem schwerkranken Freund, helfen, das Sterben zu erleichtern. Zusammen mit einem pensionierten Tierarzt, der die Beruhigungsmittel besorgt, und einem ehemaligen Polizisten, der die Beweise verwischen soll, suchen sie nach dem besten Weg, um Max' Wunsch zu erfüllen. Da keiner sich tatsächlich dazu überwinden kann, Max zu töten, baut Yehezkel eine Maschine, mit der der Sterbende sich selbst töten kann.
Bald schon ist diese Maschine in aller Munde und Menschen aus ganz Jerusalem strömen zu dem Altersheim, um ihre Liebsten von ihren Leiden zu befreien. Anfangs noch zögernd, geben Yehezkel, seine Frau Levana und Dr. Daniel bald dem Andrang der Sterbewilligen nach und die eingeschworene Truppe macht sich auf, um letzte Wünsche zu erfüllen. Währenddessen verschlechtert sich der Zustand von Levana, Yehezkels Frau, die an Alzheimer leidet, und bald muss Yehezkel selbst eine Entscheidung treffen.

Einen der erfolgreichsten israelischen Filme der letzten Jahre hat das Regie-Duo Sharon Maymon und Tal Granit geschaffen, der mit großer Leichtigkeit Worte und Bilder für etwas findet, das sich so oft der Darstellung entzieht. Ihnen gelingt eine wunderbar schelmische Komödie über das Abschiednehmen, die jedem das Herz erleichtert.

 

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ALKI ALKI

D 2015

Regie:  Axel Ranisch

Darsteller: Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Christina Große, Thorsten Merten, Oliver Korittke, Eva Bay, Iris Berben

102 Minuten

 

Tobias und Flasche sind beste Kumpel. Beide bärtig, beide Pummelchen und beide in bester Laune ab dem dritten Glas. Nachts Suff und tagsüber Kater – dabei gehen Familie und Job vor die Hunde. Und so einfach wird ein Alki seinen besten Freund Flasche nicht los. Nach DICKE MÄDCHEN und ICH FÜHL MICH DISCO nun der neue hochprozentig tragikomische, süchtig machende Spielfilm von Multitalent Axel Ranisch.

 

Hier bei uns zum Bundesstart ab 12. 11. 2015!

 

 

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AUS UNERFINDLICHEN GRÜNDEN

UNGARN 2015

Regie: Gábor Reisz

Darsteller: Áron Ferenczik, Juli Jakab, Katalin Takács, Zsolt Kovács, Zalán Makranczi, Erika Kapronczai, Miklós Horváth, Roland Lukács

Ungarisch mit deutschen Untertiteln

96 Minuten

 

Fast 30 und noch ohne Plan. Heutzutage keine Seltenheit mehr und auch im Kino ein gern behandeltes Thema ... Der ungarische Film wurde von Gábor Reisz mit soviel Originalität inszeniert, dass er diesem bekannten Thema viele neue, sehenswerte Seiten abgewinnen kann, eine unkonventionelle, etwas schräge Komödie, in der überdies ein buntes Bild von Budapest gezeigt wird!

Aron hat studiert, ist arbeitslos und wird von seiner Freundin verlassen. Alle anderen haben ein Leben – was hat er? Eltern, die ihn herumkommandieren, Freunde zum Abhängen, Saisonjobs fürs Taschengeld. Als er dreißig wird und mit einem Ticket nach Lissabon in der Hand aufwacht, ändert sich einiges ...

 

 

Ab 29. 10. bundesweit im Kino!

 

 

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Sprache: SEX

Deutschland 2015
Regie: Saskia Walker, Ralf Hechelmann

80 Minuten

 

Der Film lief bei der Berlinale 2015, wurde dort einer der Publikumslieblinge!

 

Sex ist die schönste Sache der Welt. Darüber zu sprechen, jenseits von Schlüpfrigkeiten oder Verklemmungen, bleibt schwer. SPRACHE:SEX vertraut der Kraft des offenen Worts, der Kunst des Gesprächs, dem Wunder der Begegnung.

16 Personen im Alter von 13 bis 74 Jahren beweisen sich als Praktiker in diesen Disziplinen. Es geht um Unsicherheiten und Begierden, um Vorlieben und Abneigungen, um Liebes- und Lebensentwürfe.

Ein repräsentativer Querschnitt durch die Gesellschaft? Sicher nicht! Statistisch auswertbare Resultate? Noch weniger! Fanatische Ratgeberei? Schon gar nicht! Stattdessen eine beherzte Versuchsanordnung. Sachlich und verspielt. Ein dokumentarischer Reigen, der in seiner Gesamtheit mehr ist als die Summe seiner Teile. Wen‘s was angeht? Eigentlich alle ...

 

 

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TAXI

Deutschland 2015
Regie: Kerstin Ahlrichs

Darsteller: Rosalie Thomass, Peter Dinklage, Stipe Erceg, Robert Stadlober, Antoine Monot Jr., Armin Rohde

97 Minuten

 

Null Bock auf Versicherung! Alexandra ist 25, hat ihre Ausbildung zur Versicherungskauffrau abgebrochen und weiß nicht „was nun“. Kurzentschlossen bewirbt sie sich bei einem Taxiunternehmen, macht den Taxischein und fährt fortan durch die Hamburger Nacht, mitten in den 80er Jahren: Der Sound ist hart, die Kneipen dunkel, es gibt viel Sex, geraucht wird ständig und über alles und nichts diskutiert. Wer Gefühl zeigt, hat verloren. Coolsein ist allererste Pflicht. Wie gut, dass die Fahrgäste am Ende der Fahrt aussteigen und Alex wieder alleine ist mit sich und der Nacht. Da nervt weder die übereifrige Mutter, noch der besserwisserische Yuppie-Bruder samt Popper-Clique. Doch der Versuch, sich vor dem eigenen Leben zu verstecken, misslingt. Verantwortlich dafür sind ihre selbstgerechten Kollegen: eine Gruppe verkrachter Studenten, die Alex sagen wollen, wie sie zu sein hat. Allen voran Dietrich, der gutaussehende Kollege mit dem sie in eine Beziehung schlittert ohne es wirklich zu wollen. Auch ihre oft mehr als merkwürdigen Fahrgäste fordern sie ein ums andere mal heraus. Und dann ist da noch die unerschütterliche Liebe von Marc, einem 1,35 Meter kleinen, aber in Wirklichkeit großen Mann, der Alex näher kommt als ihre konsequent nach außen getragene raue Schale tatsächlich erlaubt… Als ein kleiner Affe mit ebenso unbezwingbarem Freiheitsdrang dafür sorgt, dass ihr Taxi als Totalschaden endet, erkennt sie: Das Leben ist viel zu aufregend, um vor ihm davonzufahren ...

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HEUTE BIN ICH SAMBA

Frankreich  2015
Regie: Éric Toledano & Olivier Nakache

Darsteller: Omar Sy, Charlotte Gainsbourg, Tahar Rahim, Izïa Higelin, Youngar Fall, Issaka Sawadogo, Hélène Vincent

118 Minuten

 

Zehn Jahre ist es her, dass Samba (OMAR SY) - nicht ganz legal - aus Senegal nach Frankreich eingereist ist. Seitdem hält er sich in Paris mit Aushilfsjobs über Wasser und versucht dabei, nicht aufzufallen. Die ganze Zeit hält Samba an seinem großen Traum, eines Tages als Restaurantkoch zu arbeiten, optimistisch fest. Endlich winkt ihm eine unbefristete Stelle und er wird leichtsinnig, weil er glaubt, dass eine Aufenthaltserlaubnis jetzt nur noch reine Formsache ist. Doch dann verweigern ihm die Behörden die ersehnten Papiere und er landet postwendend in Abschiebehaft. Hilfe erhofft er sich von der dünnhäutigen Karrierefrau Alice (CHARLOTTE GAINSBOURG), die sich nach einem Burn-Out nun ehrenamtlich im Sozialdienst engagiert. Samba ist ihr erster „Fall“ und sie macht gleich alles falsch: Obwohl ihr die Kolleginnen eingeschärft haben, immer Distanz zu wahren, gibt sie Samba schon am ersten Tag ihre Telefonnummer ...

Ein Feel-Good-Movie voller Aktualität, Humor und gesellschaftskritischer Brisanz!

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VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS?

FRANKREICH 2014
Regie: Éric Lartigau

Darsteller: Karin Viard, François Damiens, Louane Emera, Eric Elmosnino, Roxane Duran

104 Minuten

 

Ein Wochenmarkt irgendwo in der französischen Provinz. Hinter ihrem Käsestand steht, wie jede Woche, die ganze Familie Beliér. Während die Eltern Rodolphe und Gigi sowie Sohn Quentin zwar auffällig freundlich, aber sehr schweigsam sind, ist die Tochter Paula umso gesprächiger. Die Kunden im Ort kennen das schon und wundern sich schon lange nicht mehr, dass Paula die Kundenwünsche für ihre Familie in Gebärdensprache übersetzt. Denn alle in der Familie sind gehörlos - bis auf Paula. Doch die Béliers sind ein munterer verschworener Haufen und weit davon entfernt, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind. Insbesondere hat sich Rodolphe in den Kopf gesetzt, Bürgermeister zu werden, denn vom amtierenden hält er nichts. Rodolphe ist sich seines Erfolges sicher und mit Paulas geschickten Übersetzungskünsten wird er die Kampagne schon gewinnen.

Doch dann tritt ein unerwartetes Hindernis auf! Paulas Musiklehrer entdeckt ihre wunderschöne Stimme und ermuntert sie, in Paris Gesang zu studieren. Das stellt Paula vor Entscheidungen, die mit ein paar Gebärden nicht zu lösen sind. Dazu kommt, dass Paula sich zu allem Überfluss auch noch verliebt hat. Von nun an wissen alle am besten, was gut für Paula ist: die Eltern, der Musiklehrer und auch ihre beste Freundin Mathilde. Doch Paula wäre keine Bélier, wenn sie nicht ihren ganz eigenen Kopf hätte und das bringt einiges durcheinander ... Erfrischend komische, unerhörte Komödie aus Frankreich!

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DER KLEINE TOD

Australien 2014
Regie: Josh Lawson

Darsteller: Bojana Novakovic, Josh Lawson, Damon Herriman, Ben Lawson, Tasneem Roc, Lisa McCune, Lachy Hulme, Kate Mulvany, Patrick Brammall, T.J. Power, Stephanie May, Kate Box, Darren Gallagher, Erin James, Zoe Carides

95 Minuten

 

DER KLEINE TOD ist eine unerhörte Liebeskomödie über Fetische, Geheimnisse und Tabus, die zeigt, dass die schönste Nebensache der Welt gefährlich, romantisch, anstrengend und vor allem lustig sein kann.

Die französische Redewendung la petite mort (dt. ‚der kleine Tod‘) steht für ‚Orgasmus‘, den zu erlangen das erklärte Ziel der fünf Mittdreißiger-Pärchen ist, die in einer mittelmäßigen Vorstadt ihren Mittelklasse-Traum leben.
Doch diese scheinbar sehr gewöhnlichen Paare haben
sehr ungewöhnliche Fantasien, deren Verwirklichung sie so sehr beschäftigt, dass sie gar nicht den bedrohlichen Neuzugang in ihrer Nachbarschaft bemerken ...

 

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ZU ENDE IST ALLES ERST AM SCHLUSS

Frankreich 2014
Regie: Jean-Paul Rouve

Darsteller: Michel Blanc, Annie Cordy, Mathieu Spinosi, Chantal Lauby, William Lebghil, Audrey Lamy

96 Minuten

 

„Monsieur Claude“-Star Chantal Lauby und der französische Komödienheld Michel Blanc zeigen sich in diesem unbeschwerten und turbulenten Erinnerungsfamilienabenteuer von ihrer besten Seite. Das Leben ist eine ernste Angelegenheit – ZU ENDE IST ALLES ERST AM SCHLUSS lässt es uns in den gleichermaßen schillernden und bezaubernden Farben sehen, die zwischen Vergangenheit und Zukunft herrschen.

Romain ist jung und hat das ganze Leben noch vor sich. Sein Vater Michel ist Postbeamter alter Schule und geht gerade in Rente. Seine geliebte Großmutter Madeleine musste jüngst ins Seniorenheim und sein Opa ist gerade gestorben. Eigentlich interessiert sich Romain für Literatur und vielleicht möchte er auch ein Buch schreiben, doch die ganz normalen Familiengeschichten halten ihn in Atem. Das Seniorenheim findet Oma Madeleine so scheußlich, dass sie urplötzlich Reißaus nimmt und spurlos verschwindet. Familie Esnard, beziehungsweise das, was von ihr übrig ist, gerät in noch größeren Aufruhr  ...




 

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